Montag, 1. August 2016

Staat ohne Land - ein kurzes Video zur Erklärung einer Utopie



Krieg, Terror, Gewalt – viele schreckliche Ereignisse beherrschen unsere Medien. Wie reagiert die Politik darauf? Mit Appellen an Vernunft und Humanität. Und mit Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit wie mehr Polizei und Militär. Das allein kann jedoch nicht die Lösung sein.
Zuerst müssen die Grundbedürfnisse aller Menschen gesichert sein. „Staat ohne Land“ ist ein Solidaritätsprojekt, das langfristig allen Nationen und Völkern zugute kommen soll.
Ziele sind:
1. Bekämpfung radikaler Ideologien.
2. Reduzierung von Kriminalität.
3. Verhinderung von Migration.
Es geht hierbei ausdrücklich nicht um Politik oder Religion, sondern nur um praktische Hilfe. Bislang ist das Projekt ein reines Gedankenexperiment. Wenn sich genügend Mitstreiter finden, wird vielleicht mehr daraus.

Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen.

Und hier eine Kurzgeschichte zum selben Thema.

Montag, 25. Juli 2016

Neues Video Hundert Jahre Liebe


Zu dem Roman "Hundert Jahre Liebe" ist ein kurzes Video erschienen. Das E-Book kostet EUR 2,99, das gedruckte Buch EUR 10,--. Zu beziehen u.a. bei Amazon.
 

Freitag, 17. Juni 2016

Utopia 2 im Gallus Theater, Frankfurt - "Staat ohne Land" auf der Bühne


Wie sieht die perfekte Welt aus? Wie eine glückliche Zukunft? Ist es möglich, dass alle Menschen zufrieden sind, dass kein Hunger, Krieg und Tod herrschen? Ist eine bessere Welt utopisch? – 15 Menschen unterschiedlichster Herkunft gehen diesen Fragen nach und liefern teils überraschende Antworten…

 

Eine mögliche Antwort liefert die Kurzgeschichte Staat ohne Land von Elk von Lyck. Die Schauspieler von teAtrum VII werden den Text bearbeiten und auf der Bühne des Gallus Theaters vortragen. 

 

Premiere am 23. Juni 2016
im Gallus Theater Frankfurt am Main

/ Aufführungen: 23.-25. Juni 2016 → Spielplan

 

Mittwoch, 8. Juni 2016

DIe neue Utopie Folge 2: Staat ohne Land - eine Alternative zum Nationalstaat



Krieg, Verfolgung, Hunger – oft liegt die Ursache unserer Probleme im nationalstaatlichen Denken, das im 19. Jahrhundert entstanden ist. Jetzt leben wir im 21. Jahrhundert. Es ist an der Zeit, die Grenzen zu überwinden. Allerdings wissen wir, dass zu schnelle und radikale Änderungen von den Menschen nicht mitgetragen werden. Deshalb sollten wir kleine Schritte machen. Denkbar ist die Gründung eines neuen Staates – der im Gegensatz zu allen anderen Staaten kein Land aber ein Volk besitzt. Jeder Mensch auf der Welt kann sich selbst zum Einwohner des neuen Staates erklären. Vom ersten Moment an hat er Anspruch auf Unterhalt. Und zwar so viel, wie er zum Leben in seiner Heimat (!) benötigt. Er soll genügend Geld bekommen für Nahrung, Kleidung, Wohnen und Gesundheitsvorsorge. Niemand soll sich Sorgen um seine Zukunft machen – ob er morgen noch einen Arbeitsplatz besitzt, ob seine Wohnung sicher ist, oder ob er genügend Essen für die Familie auf den Tisch bringt. Jeder soll ein Höchstmaß an Freiheit und Sicherheit genießen.

Niemand müsste mehr hungern. Niemand müsste mehr stehlen oder sich prostituieren, um zu überleben. Niemand müsste seine Heimat verlassen und sich auf eine gefahrvolle Reise in ein fremdes Land begeben, in dem er nicht willkommen ist. Weniger Menschen würden Drogen nehmen, um ihren trostlosen Leben zu entfliehen. Politische und religiöse Extremisten hätten weniger Zulauf.   


 

Im Gegenzug hätten die Menschen mehr freie Zeit, Muße und Kraft. Anstatt sich auf die reine Sicherung ihrer Existenz zu konzentrieren, könnten sie sich mit anderen Dingen beschäftigen. Mehr Kinder auf der Welt bekämen die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. An eine gute Schulbildung würde sich eine gründliche Berufsausbildung oder ein Studium anschließen. Das Potenzial von Millionen, vielleicht sogar Milliarden zusätzlicher Menschen ließe sich nutzen. Viele neue Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler und Künstler würden ihre Arbeit aufnehmen.

Gleichzeitig würden andere natürlich ihren Posten aufgeben. Etwa Arbeitssklaven, die in Fabriken oder auf Feldern schuften. Doch die werden demnächst ohnehin durch Roboter und Computer ersetzt. Für die freigestellten Arbeitskräfte sollten wir bessere, humanere Tätigkeiten suchen. 

Wer zahlt die Rechnung?

Das Konzept vom „Staat ohne Land“ ist in ähnlicher Form bekannt unter dem Namen „Bedingungsloses Grundeinkommen.“ Bislang wurde es nie ernsthaft umgesetzt. Meist scheiterte es am fehlenden Geld. Doch Reichtum ist genug vorhanden auf der Welt. Es mangelt auch nicht an Spendenbereitschaft. Milliardäre wie Bill Gates, Warren Buffett und Hasso Plattner haben angekündigt, einen Großteil ihres Vermögens für soziale Zwecke hergeben zu wollen. Natürlich reicht es vorerst nicht für alle Menschen. Die ersten Staatsbürgerschaften sollten deshalb verlost werden. Jeder Weltbürger darf an der Lotterie teilnehmen. Über das Internet wäre die Abwicklung kein großes Problem. Je mehr gespendet wird, desto mehr Menschen können dem „Staat ohne Land“ beitreten. Das Konzept des Nationalstaates würde allmählich verschwinden, bis irgendwann – in 50, 100 oder 200 Jahren – nur noch eine große Weltgemeinschaft existiert. 

Heute ist das ein Traum – aber wir können ihn verwirklichen.


Hier finden Sie eine Kurzgeschichte zum selben Thema. 


Dienstag, 7. Juni 2016

Utopia Folge 1: Von der Notwendigkeit einer neuen Utopie


Die Menschheit steht am Beginn eines neuen Jahrtausends und noch immer sind die wesentlichen Probleme nicht gelöst. Obwohl ein ungeheurer Raubbau an der Natur betrieben wird, zahllose Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sind und die Umweltschäden ins Unermessliche steigen, gelingt es nicht, die Weltbevölkerung mit ausreichend Wasser und Nahrung zu versorgen. Ein Gegensatz, der für uns alle beschämend ist, tut sich auf: Niemals zuvor gab es so viele Reichtümer auf der Welt, und niemals zuvor waren sie so ungleich verteilt. Mehr als eine Milliarde Menschen leben in Armut, jeden Tag sterben Tausende an Unterernährung, während anderswo Menschen unter dem Überfluss an Nahrungs- und Genussmitteln leiden, in dessen Folge Zivilisationskrankheiten entstehen, die wiederum mit großem Aufwand bekämpft werden müssen.      
Auch auf anderen Gebieten sieht sich die Menschheit genötigt, einen Kampf gegen sich selbst zu führen. Die ungleiche Verteilung der Chancen erzeugt Neid und Wut bei den Benachteiligten, es kommt zu Konflikten innerhalb der Gesellschaften, Gewalt und Kriminalität breiten sich aus. Die Ursachen dieser Probleme werden jedoch meist nicht aufgelöst, stattdessen beantwortet man Gewalt mit Gewalt. Ständig sitzen Millionen Menschen hinter Gittern, viele sind von Folter bedroht, einige sogar vom Tod. Ähnliches gilt für die Konflikte zwischen Völkern und Staaten, zwischen ethnischen und religiösen Gruppen. Auch hier sind die Chancen ungleich verteilt, sie erzeugen Spannungen, die sich nicht selten in Aufständen und Kriegen entladen. Als Folge davon befinden sich ständig Millionen Menschen auf der Flucht vor Armut, Hunger und Krieg.
Das ist die Situation Anfang des 21. Jahrhunderts.


 

 Superstaat oder Kalifat?

All das erleben wir 400 Jahre nach dem Beginn der Aufklärung, nach Jahrtausenden des Nachdenkens über Religion, Politik, Wissenschaft und Kunst, nach ungezählten gesellschaftlichen Experimenten in totalitären und demokratischen, in säkularen  und religiösen Staaten. Noch immer ist kein wesentlicher Fortschritt erkennbar. Es gibt zwar Inseln der Sicherheit und des Wohlstands – doch die sind bedroht. In Europa haben derzeit zwei Gruppen starken Zulauf: Rechtsextreme und Islamisten. Vielleicht leben wir bald in einem totalitären Staat. Oder in einem Kalifat. Vielleicht werden Bürgerrechte eingeschränkt. Vielleicht dürfen Frauen nur noch verschleiert auf die Straße gehen. Was heute undenkbar erscheint, kann morgen schon Realität sein. 
Diese Situation lässt nur den Schluss zu, dass die Grundlagen des Menschseins und die Grundprinzipien des Lebens bisher nicht erkannt und verstanden worden sind. Deshalb müssen wir alle Überzeugungen grundsätzlich in Frage stellen, wir müssen die Welt noch einmal neu denken. Davon handelt diese Serie von Essays. In loser Folge sollen an dieser Stelle Ideen ausgebreitet werden, die zu einem neuen Weltbild führen. Ist dieser Ansatz vermessen? Auf jeden Fall. Vielleicht ist er sogar größenwahnsinnig. Doch den Kritikern kann man mit einer einfachen Zahl begegnen: zehn Milliarden. So viele Menschen werden bald auf der Erde leben. Bis dahin müssen zumindest die gröbsten Probleme gelöst sein. Sonst wird dieser Planet zu einem unbewohnbaren Ort werden.

Montag, 6. Juni 2016

Neues E-Book "Hundert Jahre Liebe" von Elk von Lyck - Drama, Romantik, Geschichte und mehr


E-Books bieten viele Vorteile. Sie sind preisgünstig, umwelt-freundlich und ihr Inhalt lässt sich jederzeit verändern, etwa um aktuelle Ereignisse aufzugreifen. Allerdings entwickelt sich auch der Autor weiter, sein Stil wird besser, seine Fachkenntnisse nehmen zu. Deshalb habe ich meinen Roman Die Frau am Fenster gründlich überarbeitet und unter dem Titel Hundert Jahre Liebe neu veröffentlicht.
Darum geht es:

Achim Oster ist in eine junge Frau verliebt. Sie könnte diejenige sein, mit der er den Rest seines Lebens verbringen will. Es gibt aber zwei Probleme: Er kennt sie nur aus seinen Träumen. Und demnächst wird er eine andere Frau heiraten.
Das Dilemma raubt ihm den Schlaf. Eines Morgens steht er in aller Frühe auf und erwirbt bei einem Trödler einen Haufen alter Fotos. Darunter befindet sich das Porträt einer Frau, welches im Jahre 1929 angefertigt wurde. Sie besitzt eine außergewöhnliche Ausstrahlung, ihr Blick und ihr Lächeln faszinieren Achim. Außerdem ähnelt sie der Person, von der er so oft träumt. Ist sie es vielleicht sogar?
Wegen seiner Schlaflosigkeit geht er zu einem Psychotherapeuten. Per Hypnose lässt er sich in seine Kindheit versetzen und stößt dabei auf einen Traum, in dem ein Flugzeugwrack aus dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielt. Es hat den Anschein, als sei er in das Leben eines Mannes geraten, der Max Lehnfeldt hieß und als Pilot und Kunstmaler arbeitete – und dieser Mann ist er selbst.
Achim zweifelt an seiner geistigen Gesundheit, doch er ist auch neugierig. Bei jeder Sitzung kommt mehr von dieser anderen Existenz zum Vorschein. Nicht bloß Details, ihm begegnet auch jene Frau, die er bislang nur von dem Foto und aus seinen Träumen kannte. Oder bildet er sich alles nur ein?
Hundert Jahre Liebe verbindet Drama, Romantik und Zeitgeschichte – gewürzt mit einer Prise Philosophie.

Der Text ist für EUR 2,99 bei Amazon erhältlich. Der Umfang entspricht 403 Seiten.

Die Printversion folgt in wenigen Tagen.

Samstag, 9. Mai 2015

Siebzig Jahre Kriegsende - Eine Antwort auf Winklers dämliche Rede im Bundestag


Am 8. Mai 2015 jährte sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum siebzigsten Mal. Aus diesem Anlass hielt der Historiker Heinrich August Winkler eine Rede vor dem deutschen Bundestag (hier nachzulesen auf Spiegel online), die symptomatisch ist für den derzeitigen Stand der Geschichtsforschung und auch für den Bewusstseinszustand weiter Teile unserer Gesellschaft. Die Rede war einseitig, unvollständig und einfach nur dumm - dennoch wurde sie von den Abgeordneten beklatscht. Dadurch erklärt sich, dass wir heute immer noch Krieg, Unterdrückung und Vertreibung auf der Welt erleben. Wer aus der Geschichte nicht lernt, wiederholt die Fehler der Vergangenheit.

Die Geschichte ist kein Baumarkt

Winkler stützt sich –  wie nahezu jeder seiner Berufskollegen – auf das Prinzip der Teilung. Er sucht sich die Informationen aus, die seine Überzeugungen bestätigen. Was nicht passt, wird einfach weggelassen. Dazu nur ein Beispiel: Winkler erinnert an die Leiden der russischen Bevölkerung und der russischen Soldaten, so wie es auch Bundespräsident Gauck wiederholt getan hat. Er spricht von der 900 Tage dauernden Belagerung von Leningrad, die zwischen 600.000 und 800.000 Tote gekostet hat, und vom Tod der 2,7 Millionen russischen Kriegsgefangenen und leitet davon eine deutsche „Schuld“ ab. Die grundlegenden Informationen sind richtig und können nicht abgestritten werden, aber die Schlussfolgerung ist falsch. Einzelne Ereignisse sind keine Inseln in der Geschichte, sondern sie sind eingebettet in ein Netzwerk aus zahllosen anderen Ereignissen. Wer vom Zweiten Weltkrieg spricht, darf über die Vorgeschichte nicht schweigen. Heute ist weitgehend vergessen, dass die Sowjetunion maßgeblich zum Ende der Weimarer Republik beigetragen hat. So wurde u.a. auf dem Weltkongress der Komintern 1928 die These des Sozialfaschismus ausgerufen, welche die Sozialdemokraten zum Hauptfeind der kommunistischen Weltbewegung erklärte. Bereits seit 1918 verübte die Deutsche Kommunistische Partei, unterstützt von den Genossen in Moskau, zahllose Anschläge und politische Morde, zettelte Streiks und Aufstände an usw. Die Kommunisten wollten eine rote Diktatur in Deutschland errichten und halfen ungewollt mit, Hitler an die Macht zu bringen. Deshalb sind die Russen selbstverständlich nicht „schuld“ am Zweiten Weltkrieg, aber sie sind auch nicht die unschuldigen Opfer, als die sie sich heute so gerne darstellen.

Dieses Handlungsmuster hat sich in jüngster Zeit mehrfach wiederholt. Die Diktatoren Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi wurden über Jahre hinweg vom Westen unterstützt, weil sie halfen kurzfristige politische Ziele zu erreichen. Dann änderte sich die Zielsetzung, die Diktatoren wurden zu Feinden erklärt und durch Kriege beseitigt. Dadurch explodierte die Gewalt im Irak und in Libyen und kehrt jetzt in Form von Terrorismus und steigenden Flüchtlingszahlen in den Westen zurück. Die Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins – aber die Grundmuster ähneln einander.      

Mahnen und warnen und dumm schwätzen

Besonders grotesk erscheinen in diesem Zusammenhang zwei Warnungen, die Winkler ausspricht. Erstens: Die Warnung vor dem Vergessen. Wörtlich sagt er: „ Es gibt keine moralische Rechtfertigung dafür, die Erinnerung an solche Untaten (gemeint ist u.a. die Tötung der Russen) in Deutschland nicht wachzuhalten.“ Wohlgemerkt, er meint damit nicht die Einheit aller geschichtlichen Ereignisse, sondern nur die AUSWAHL von Ereignissen, die er selbst und andere so genannte Historiker getroffen haben. Tatsache ist aber, dass wir den größten Teil der Geschichte vergessen haben, Taten und Untaten, und deshalb immer wieder dieselben Fehler machen.

Die zweite Warnung ist die vor der Instrumentalisierung der Geschichte. Zitat: „Ein verantwortlicher Umgang mit der Geschichte zielt darauf ab, verantwortliches Handeln in der Gegenwart möglich zu machen.“ Leider hält er sich nicht an seine eigene Empfehlung. Mit dieser Rede positioniert sich Winkler wieder einmal als politisch korrekter „Historiker“, der dem allgemeinen Konsens folgt, und profitiert selbst davon. Jemand wie er bekommt eine Professur an einer bedeutenden Universität, kann Bücher bei namhaften Verlagen veröffentlichen, die von Kritikern positiv besprochen werden, und darf nicht zuletzt auch vor dem Bundestag sprechen. Ein echter Historiker, der das Netzwerk geschichtlicher Ereignisse aufzeigt, hätte all das nicht bekommen.

Daraus erwächst aber auch eine große Gefahr: die geistige Inzucht. Es sprechen nur noch Leute miteinander, die derselben Meinung sind. Kritische Anmerkungen, Widerspruch, Reflexionen und tiefgründiges Nachdenken sind von vorneherein ausgeschlossen. Als mittelbare Folge kommt es zu immer neuen Kriegen, wie z.B. in der Ukraine und im Irak und Syrien.

Einfacher Ausweg

Wie kann man es besser machen? Der Königsweg ist altbekannt, er führt über die Stationen Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. Wir müssen ehrlich sein gegenüber allen geschichtlichen Ereignissen – ob sie in unser Konzept passen oder nicht. Und wir müssen gerecht sein gegenüber allen Menschen – ob wir sie mögen oder nicht. Nur so werden wir dauerhaften - weltweiten - Frieden erleben.